Besonderheiten beim Training in Hitze

Nicht wenige Laufvereine lassen bei Temperaturen über 30 Grad das Training ausfallen. Was für den Bereich des Rehabilitationssports grundsätzlich richtig ist, gilt für geübte Sportler nur bedingt, denn es ist eine alte trainingsmethodische Regel, dass Walken bei Hitze eine Gewöhnungssache ist.
 
Viele Walkingwettbewerbe finden im Hochsommer statt und da wäre es doch die genau falsche Vorbereitung, wenn man auf Trainingseinheiten bei Hitze verzichten würde.
Daher: Nicht Trainingsausfall sondern Fortführung des Trainings unter veränderten Bedingungen ist der richtige Weg um eine Anpassung an die erhöhte Außentemperatur zu erzielen.
Dabei muss man wissen, dass bei hohen Temperaturen ein Teil der Energie, die für das Walken benötigt wird, für die Körperkühlung (schwitzen) verbraucht wird. Wenn zu wenig Flüssigkeit zugeführt wird, kommt es zur Überhitzung des Körpers mit den bekannten Folgen von Hitzeerschöpfung, Hitzekrampf und Hitzschlag.
 
Die Anpassung des Trainings unter Hitzebedingungen erfolgt unter den vier Gesichtspunkten:
  • Langsamer
  • Kürzer
  • mehr Flüssigkeitsaufnahme
  • Sonnenschutz
Ausführliche Erklärungen und Tipps zu Walken im Sommer, findet ihr hier: